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Über Sinn und Unsinn der Bekämpfung invasiver Neophyten

26.2.2018

In einer in der Zeitschrift ÖKO-L erschienenen Publikation setzen sich 8 renommierte Biologen, darunter auch Mag. Dr. Oliver Stöhr, kritisch mit dieser Thematik auseinander.

Als Neophyten werden Pflanzenarten bezeichnet, die in einem bestimmten Gebiet nicht einheimisch sind und erst nach 1492 unter direkter oder indirekter Mithilfe des Menschen in dieses Gebiet gelangt sind und dort wild leben oder gelebt haben. In den allermeisten Fällen sind Neophyten „Störungszeiger“, das heißt sie treten vorwiegend dort in Erscheinung, wo durch menschliche Eingriffe das natürliche ökologische Wirkungsgefüge verändert wurde.

Mit dem steigenden öffentlichen Bewusstsein für diese Pflanzengruppe wächst neuerdings auch der Ruf, diese gebietsfremden Arten bekämpfen, zurückdrängen oder gar wieder ausrotten zu müssen. Einige Arten sind jedoch inzwischen so weit verbreitet, dass eine flächendeckende Bekämpfung aussichtslos und realitätsfremd erscheint. Zudem ist es aus fachlicher Sicht geboten, vor dem Start etwaiger Bekämpfungsmaßnahmen eine Kosten-Nutzen-Analyse zu erstellen sowie Zielformulierungen zu treffen.

Der Beitrag mit dem Titel "Über Sinn und Unsinn der Bekämpfung invasiver Neophyten" kann hier eingesehen und runtergeladen werden.

 

Foto: Drüsiges Springkraut (Impatiens glandulifera) - ein aus Zentralasien stammender, inzwischen weit verbreiteter Neophyt (O. Stöhr)

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